Israel

1999 / 2000

Aus dem Reisetagebuch von Lisa Almeroth

Israel 1. Teil

Israel 2. Teil

Israel 3. Teil

Seit geraumer Zeit hegte Klaus den Wunsch, den besonderen Jahreswechsel nicht zu Hause, sondern mal ganz woanders zu begehen. Ich konnte mich mit dem Gedanken, wieder zu verreisen, gar nicht anfreunden, es sei denn dorthin, wo es mir rheumamässig gut tut. Eines Tages fragte er mich, wie es denn mit Israel sei?  Wir machten uns schlau betr. Klima, Reiseroute, Hotels usw.  Allmählich konnte ich mich für Israel erwärmen und wenn dann auch noch Freunde mitkämen. Klaus nahm Kontakt zum Reisebüro auf, informierte sich ausgiebig, fragte Freunde und seinen Bruder Roland. Emil, Christel und Roland sagten zu. Helga wollte leider wie sooft nicht mit. Das  machte uns zwar traurig, war aber nicht zu ändern. Anhand des TUI-Kataloges suchten wir uns eine interessante Tour  raus. Eine Woche mit Reiseleitung durch die Heiligen Stätten, danach per Bus von Jerusalem  durch die Wüste nach Eilat  zum Erholen. Reiseroute und Hotel wurden gebucht. Da ab Hannover alle Flüge nach Tel Aviv ausgebucht waren, mussten wir ab Frankfurt fliegen. Der Reisetermin rückte immer näher. Wir waren schon voller Spannung und Erwartung.  Dann war es soweit!  Am Montag den 27.12.99  besuchten wir noch vor der Abreise unseren lieben  Opa im Agnes-Karll-Krankenhaus. Von dort aus fuhren wir zum Bahnhof, wo wir uns mit Emil und Christel  gegen  13oo Uhr  verabredet hatten. Roland konnte gleich von Leipzig bis Frankfurt fahren. Um 14:42 Uhr setzte sich unser Zug in Bewegung. Hier machten wir es uns gemütlich, tranken Kaffee und aßen Stollen unseres Weihnachtsgebäckes. Um 17Uhr erreichten wir Frankfurt-Flughafen. Klaus lässt gleich am Schalter fünf Plätze im Flugzeug reservieren. Mit einem Shuttle-Bus werden wir ins Hotel Steigenberger gefahren. Uns werden Zimmer Nr. 201 und 202 zugewiesen. Im Steigenberger Bistro essen wir zu Abend: Erbseneintopf mit Würstchen (DM 10,50) Klaus genießt einen großen Salatteller. Alles ist reichlich und schmackhaft. Da wir am nächsten Morgen zeitig geweckt werden, gehen wir  früh zu Bett.
Dienstag, 28. Dezember

Um fünf Uhr bringt uns der Shuttle–Bus  zum Flughafen. Am Abfertigungsschalter entdecken wir Roland.  Große Freude, dass er gut ankam. Er selber ist nun froh und beruhigt,  uns bei sich zu haben. Es ist ja sein erster Flug und noch dazu ins Ausland. Jetzt erfolgt das Einchecken: strenge Kontrolle des Gepäcks! Besonders Israel-Reisende werden gründlich unter die Lupe genommen, was auch verständlich ist. Als Emil an die Reihe kommt, piept es gewaltig. Er weist darauf hin, dass das an seiner Prothese liegt. Alles ist ok, wir können die Wartehalle mit Bordpass  betreten. Bald nehmen wir unsere Plätze im Flugzeug (Aero Lloyd) ein. Eine lange Fahrt erstreckt sich übers Rollfeld, dann STOP! Roland meint: Ach sind wir schon da? Es dauert und dauert. Roland gibt erneut einen netten Kommentar: „Das wird heut‘ nüscht mehr“. Endlich hebt das Flugzeug ab, und wir genießen den Flug. Nach ca. 4 ½ Stunden erreichen wir Tel Aviv. Dem Herrn sei Dank für alle Bewahrung. Wir haben wieder Boden unter den Füßen. Nach den üblichen Kontrollen empfängt uns eine TUI-Dame. Glücklicherweise haben wir ein paar Minuten Aufenthalt. Ich halte Ausschau nach einem Schild, auf dem unsere Namen „Klaus und Lisa“ stehen sollen, entdecke es, eile sofort hin und treffe auf Mischa Shurawljows Neffen mit Familie. Wir begrüßen uns in Russisch, tauschen ein paar Gedanken aus und überreichen als „Kurier“ die Geschenke. Schneller Abschied, zurück zur Gruppe. Ein Bus bringt uns nach Jerusalem in das Hotel „Shalom“.  Auf unseren Zimmern machen wir uns frisch und nutzen den sonnigen Nachmittag für einen Ausflug an den Ölberg. Wir verhandeln mit einem Taxi-Fahrer, der uns fünf gemeinsam für 60 Schekel dorthin bringt.

Wir sind im „Heiligen Land“, wo die Geschichte Gottes mit seinem Volk begann. Es ist wie ein Traum, wir stehen auf dem Ölberg, schauen auf die Mauern Jerusalems und ins Kidrontal. Langsam laufen wir vom Ölberg in Richtung Altstadt. Klaus und Roland verschwinden in einer Parkanlage. Klaus entdeckt tatsächlich, was er dort zu finden hoffte, jene Kapelle nämlich, aus der man durch ein wunder-schönes, schmiede-eisernes Fenster den Felsendom sehen kann.

Der Name der Kapelle lautet „Dominus Flevit“, das heißt: „der Herr weinte“. Die Bauform ähnelt einer Träne. Die kleine Kirche ist geöffnet, wir gehen hinein und lassen das herrliche Panorama auf uns wirken. Ein freundlicher Dominikaner aus Stuttgart erklärt uns einiges. Vom Westhang des Ölbergs spazieren wir herunter in die Altstadt. Es dauert eine Weile bis wir das richtige Eingangstor finden. Am Kiosk kaufen wir uns ein Eis zur Erfrischung. Bummeln durch die engen Gassen des Araber-Viertels. Alles ist recht ungepflegt und schmutzig. Teilweise etwas unheimlich. Endlich finden wir auch den Ausgang, das Damaskustor, an dem wir einen Taxistand vermuten. Und richtig, wir finden ein Taxi, das uns wieder zum Hotel zurückbringt. Dort werden unserer 18-köpfigen Gruppe Reiseleiter Michael Koenig und Simon, der Fahrer vorgestellt.
Mittwoch, 29. Dezember

Sehr früh am Morgen, um 6:30 Uhr werden wir geweckt. Nach dem Frühstück beginnt dann unsere Rundfahrt. Ein Minibus steht vor dem Hotel. Koffer werden eingeladen. Wir steigen ein, Mischa, unser Reiseleiter verteilt weiße Mützen, die besonders als Sonnenschutz gedacht sind. Unser erstes Ziel heute ist Jericho. Die Fahrt geht durch die Wüste Judäa. Neben Wissenswertem erzählt Mischa auch eine kleine Schmunzelstory:  Ein Busfahrer und ein Rabbi treffen sich bei Petrus. Als Petrus den Busfahrer bevorzugt einlässt, fragt der Rabbi;  Wieso, das?  Petrus sagt: Rabbi, wenn du predigst, schlafen alle ein und wenn der Busfahrer fährt, beten die Leute. Wir fahren nicht die Hauptstraße, sondern die römisch-byzantinische Straße, auf der schon Jesus von Jerusalem nach Jericho wanderte. Hier spielte sich auch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ab.

Bald legen wir einen Stop ein. Wir befinden uns 200 m unter dem Meeresspiegel. Zum ersten Mal in unserem Leben stehen wir in einer echten Wüste. Wir sehen Kamele, Zelte, einige Ziegen und viel trockenes Land. Beim Aussteigen stürzen sich gleich Andenkenverkäufer auf uns. Aber Mischa hatte uns schon vorgewarnt, und auch gesagt, dass wir hier nichts kaufen sollten. Vor uns liegt die Wadi-el-Kelt-Schlucht. In ihr befindet sich das griechisch-orthodoxe Kloster „St.Georg“ mit seinen hübschen blauen Kuppeln. Wir entdecken eine Wasserleitung, die seit Herodes Zeiten existiert. Wir fahren vorbei am „Berg der Versuchung“.
In Jericho angekommen, besichtigen wir das Hotel, in dem wir bald Sylvester feiern werden. Wir erfrischen uns mit Eis und Getränken. Weiter geht es auf der Jordantalstraße in nördlicher Richtung nach Galiläa. Über Moab, Jesreel-Ebene, Magadosh und Bet Shean mit seinen imposanten Ausgrabungen gelangen wir schließlich zum Kibbuz „Nir David“. Mittagessen mit Selbstbedienung im Speisesaal. Anschließend führt uns ein deutsch-sprechender Kibbuzim durch das Gelände und erklärt uns viel Wissenswertes. Am Nachmittag geht es weiter nach Nazareth. Unterwegs sehen wir den Berg Tabor, den Berg der Verklärung.

In Nazareth besichtigen wir die katholische Verkündigungs-Kirche mit herrlich gestalteten Chagall-Fenstern, eine griechisch-orthodoxe Kirche mit der Quelle von Nazareth und originalem Gemäuer aus dem 4. Jahrhundert.  Wir fahren durch Kafor und Kanaa zum Kibbuz „Lavi“. Im Kibbuz-Hotel verbringen wir die nächsten zwei Nächte. Nach dem Abendessen führt uns Mischa in die Kibbuz-Synagoge und erklärt uns einiges. Im Hotel sitzen wir bei gutem israelischem Wein und heißer Schokolade, hören unterhaltsame klassische Musik, die von zwei Damen auf Geige und Klavier dargeboten wird. Nach diesem reichhaltigen Tagesprogramm meint unsere liebe Christel: „aber sonst ist hier überhaupt nichts los“. Wir sind da doch ganz anderer Meinung.
Donnerstag, 30. Dezember

Heute geht unsere Tour durch  Nieder- und Obergaliläa mit Bergketten von 700 – 1000 m Höhe. Auf dem Berg liegt die sogenannte Kurstadt Saphet, berühmt wegen ihres guten Klimas. Niedergaliläa zeigt sich in schönem Grün. Wir fahren vorbei an Raviel Migdal, überqueren dabei eine ziemlich knarrige Brücke und legen gleich danach einen Stop am Jordan-Fluß ein. Danach bringt uns der Bus auf die Golan-Höhen, einem der wichtigsten, strategischen Punkte,  bekannt durch den 6–Tage-Krieg im Oktober 1973. In der Nähe wurden die ersten Kibbuzime gegründet. Der syrische Golan-Teil  wurde militärisch ausgebaut. Nach dem  6–Tage-Krieg wurden auf dem Golan Siedlungen erbaut, die nun zurückgegeben werden sollen. Von hier hatten wir einen guten Weitblick auf die Stadt Quir Yatschmona, die letzte Stadt auf israelischem Gebiet. Rechts davon ist ein Dorf direkt vor dem Libanon. Und wir erblicken den höchsten Berg Israels, den schneebedeckten Berg Hermon.

Ein Kibbuz soll geräumt und an Syrien zurück-gegeben werden. Die Fahrt geht weiter, um die Stadt Kazrin zu besichtigen.  Anschließend sind wir in Kapernaum, sehen uns das Haus von Simon Petrus an,  den Tempel, das Ornamentengestein. 

Weiter geht es zur Brotvermehrungskirche.

 

 

 

 

Bald erreichen wir  Tiberias, eine Stadt mit 40000 Einwohnern. Hier befinden sich Schwefel- und Rheumabäder. In Tiberias lebten von jeher Juden. Michael führte uns in ein Restaurant, wo wir im Freien  auf der Terrasse  direkt am See speisen können. Wir bestellen den berühmten Petrusfisch. Dazu werden Salate, Oliven, Pommes u. a. m. gereicht. Der Fisch schmeckt ausgezeichnet. Danach unternehmen wir eine Bootsfahrt über den See  Genezareth.

Wir erinnern uns dabei an die Bootsfahrt Jesu mit seinen Jüngern. Gott sei Dank tut sich bei uns kein Sturm auf. Wir haben herrlich sonniges Wetter. Wir besuchen die Kirche der Seligpreisungen. Gegen Abend geht die Fahrt dann ins Kibbuz-Hotel „LAVI“. Unterwegs genießen wir oberhalb von Tiberias noch einen herrlichen Blick auf den See Genezareth. Nach einem erlebniseichen Tag ruhen wir uns bis zum Abendessen aus, vergnügen uns dann bis 23:00 Uhr beim Romméspiel.
Freitag, 31. Dezember

Nach dem Frühstück, um 8:00 Uhr, fahren wir in die arabische Stadt Akko. Hier spazieren wir durch die Basargassen, schauen beim Künstler „David Miro“ rein. Ich kaufe eine Kette mit Anhänger für Yvonne als Dankeschön für die Opa–Betreuung. Wir sehen die Knights Hall, die von Kreuzrittern aus Europa erbaut wurde und jetzt als Museum dient. Die Kreuzritter kamen hierher, um daheim einer Epidemie zu entgehen. 

Die österreichische Flagge ist hier in Akko ins Leben gerufen worden. Danach benutzte man sie in Österreich weiter. 1256 fand der letzte Kreuzritterkampf statt. Wir spazieren durch unterirdische Tunnelgänge (Karawanserei) kommen zum Basar und kaufen Safran und gehen zum Hafen am Mittelmeer. Die Mutter unseres Reiseleiters stammt aus Berlin. Jetzt lebt sie in einem Stadtteil von Haifa. Im Bus ruft er sie per Handy an. „Komme vorbei , gebe dir ein Küsschen und muss gleich wieder weiter“. Und tatsächlich begrüßt er seine Mutter mit Küsschen. Sie kommt in den Bus und begrüßt uns. 1933 – 1936 wanderten viele Juden aus Deutschland  aus, die in diesem Stadtteil leben. Es fällt auf, dass die Straßen hier besonders gut gepflegt sind. 

Auf dem Berg Karmel (kerem el = Gottes Weingarten)  legen wir einen Stop ein und haben einen  herrlichen Blick auf  die Bucht von Haifa. Vor uns  liegt der Tempel der Bahai, das Bahai–Zentrum. Wir fahren weiter ins Drusendorf. Hier werden wir schon zum Mittagessen erwartet. Der Hausherr empfängt uns in  gutem  Deutsch.  Er lebte bis vor kurzem  30 Jahre in Deutschland  und  arbeitete in Duisburg als Übersetzer. Im Vorhof backt eine alte Frau das sogenannte Fladenbrot, das wir zu einem Getränk probieren müssen. Dann werden wir in einen Essraum geführt. An den Wänden entlang, auf flachen Sitzelementen nehmen wir Platz. So zu sitzen und dabei zu essen ist für uns gewöhnungsbedürftig. Junge Mädchen bedienen uns freundlich. Auf niedrigen Tischen werden Obst, Gemüse, Fleisch, Oliven, Salate und vieles andere mehr serviert. Als Nachspeise gibt es noch Baklawa und Mokkakaffee.

Der Hausherr berichtet uns etwas über sein Dorf und wie sie als Drusen leben:

Das Dorf „Usfie“ zählt  9000 Einwohner. Sie glauben nur an einen Gott und dass sie als erste auf der Erde lebten. Sie sind bestrebt, die 10 Gebote einzuhalten. Wer es nicht tut, soll sich vor Gott verantworten. Männer wie Frauen beten sitzend in der Kirche. Die Frauen sind gleichberechtigt. Die Kinder werden religiös erzogen. Sie glauben an die Wiedergeburt. Die Seele lebt weiter bis die große Abrechnung kommt. Es gibt bei ihnen Laienprediger, die als Vorbilder alles genau einhalten müssen. Obwohl sie sich von den Schiiten abgespaltet haben, nehmen sie doch mit den Moslems  am Freitages-Gebet teil. Welch ein Widerspruch, wie so vieles bei ihnen. Sie beten nicht nach Mekka. Es gibt bei ihnen keine Sekten. Sie respektieren alle anderen Religionen. Rauchen, Alkohol und Schweinefleisch sind strikt verboten, ebenso Mischehen. Die drusischen Jungen müssen zum Militär. Die Mädchen nicht. Im Ausnahmefall können sie israelische Mädchen heiraten. Ein Heiratsvertrag ist Pflicht, wobei die finanzielle Frage für die Frau geregelt  wird. Die Schuldfrage bei der Scheidung spielt eine Rolle. Der Mann muss  für die Familie aufkommen. Bei einer Hochzeit sind oft 700 – 1000 Gäste. Die Frauen helfen sich bei den Vorbereitungen. Geschenke werden meist in Form von Geldscheinen überreicht. Die Eltern registrieren namentlich die Geldgeschenke. Stand im Heft 100 Mark und heiratet jemand, so bekommt das Brautpaar 10 Mark mehr. 40 % der Drusen sind  beim Sicherheitsdienst, weil man sich auf sie verlassen kann. Bei den Drusen ist arabisch die Muttersprache. Hebräisch ist die Staatssprache. Berufe werden wie überall erlernt. Bald ist die Essenszeremonie beendet.

Wir bedanken uns  für die Gastfreundschaft und setzen unsere Fahrt nach Cäsarea fort. Hier leben 12 % reiche Leute. Sie besitzen  wunderschöne , moderne Häuser oder Villen, frönen dem Golfspiel. Den Namen erhielt die Stadt von Herodes nach seinem Freund Cäsar. Von Cäsarea gelangen wir zum großen Äquadukt aus der Römerzeit. Wir fahren durch Tel Aviv, wo wir viele schöne Neubauten entdecken. Unser nächster STOP ist in Jaffa. Auf einem Hügel befindet sich die uralte Petruskirche. Von hier gingen Petrus und Jesus nach Cäsarea. Wir spazieren  durch Tel Aviv und blicken auf die Altstadt. Klaus filmt am Baum gelehnt wie ein Profi die letzten Stunden des Jahres 1999 . Am Kiosk kaufe ich ein israelisches Fähnchen und ein Bild, versuche zu handeln, und es gelingt. Statt 32 Schekel bezahle ich nur 25.
Weiter geht`s nach Jerusalem ins Hotel  „Shalom“, wo wir anfangs übernachteten. Hier nächtigen wir nun viermal,  bis es am Dienstag nach Eilat  geht. Im Hotel angekommen, machen wir uns für die Silvesterfeier schön. Um 20:00 Uhr geht es mit dem Bus nach Jericho, in den arabischen Teil, wo es keine Sabbatruhe gibt. In diesem Hotel  ist bereits Jubel, Trubel, Heiterkeit, laute, arabische Musik. Wir werden auf der Terrasse platziert. Anfangs sind wir alle enttäuscht, weil es abends doch recht frisch wird. Aber bald gefällt uns die Atmosphäre recht gut, haben Abstand von der zu lauten Musik. Eine Katze belästigt uns ständig, hat wohl Hunger. Klaus verscheucht sie unsanft, sodass wir endlich Ruhe haben. Wir genießen das kalte und warme Buffet. Einschließlich Getränke können wir kostenlos schlemmen, soviel der  Magen mag. Vor dem Hoteleingang wird einiges an Programm dargeboten, was wir von der Terrasse aus besonders gut beobachten können.

Um 24:00 Uhr prosten wir uns alle zu in Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch, Hebräisch

 und begrüßen so das Jahr 2000.

Die Stimmung ist international, wunderprächtig, einfach  mal ganz anders. Etwa eine Stunde nach Mitternacht fahren wir in unser Hotel zurück. Klaus nimmt noch kleine Fläschchen mit, zumal ich ja mit Mineralwasser bescheiden gelebt habe. Bis 2:30 Uhr feiern wir fünf auf unserem Zimmer noch ein bissel auf unsere Art weiter. So lassen wir die Silvesterfeier freudig ausklingen. Nach dieser Silvesternacht schlafen wir wie die Möpse, fest und gut.

Israel 1. Teil

Israel 2. Teil

Israel 3. Teil